Vom Heimrauchmelder zum Gebäudeeinsturz

WUNSIEDEL. Gestern Abend wurden die Einsatzkräfte zu einem piepsenden Heimrauchmelder in eine Reihenhaussiedlung im Norden von Wunsiedel gerufen. Nachdem beim Eintreffen von außen nichts erkennbar war, wurde zusammen mit der Polizei vorsichtshalber die Wohnungstüre geöffnet, um den Grund für die Auslösung des Melders erkunden zu können. Dabei stellte sich heraus, dass in einem Zimmer der Boden des ersten Obergeschosses in das Erdgeschoss gestürzt war.

Es erfolgte ein Nachalarm auf "Gebäude eingestürzt". Da während der Erkundung kein Bewohner angetroffen werden konnte, liefen zunächst größere Nachforschungen über die Polizei an, um einen möglichen Aufenthaltsort zu ermitteln. Bis dato konnte auch nicht ausgeschlossen werden, dass sich eine Person unter den Trümmern der eingestürzten Decke befindet. Parallel zu den polizeilichen Abfragen leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle mit Flutlichtstrahlern aus und ein Fachberater des THW begutachtete, soweit möglich, die Wohnung bezüglich einer weiteren Einsturzgefahr. Die Energieversorger stellten zudem Wasser, Strom und Gas für das betreffende Gebäude ab.

Bereits nach kurzer Zeit ergaben die Recherchen der Polizei, dass sich aktuell Niemand in dem Gebäude aufhält. Da lt. Expertise auch keine weitere Einsturzgefahr bestand, wurde das Gebäude wieder verschlossen und der Schlüssel an die Polizei übergeben.

 

 


Einsatzart Technische Hilfeleistung
Alarmierung Ausgelöster Heimrauchmelder -> Gebäudeeinsturz
Einsatzstart 23. März 2025 20:00
Alarmierte Einheiten FF Wunsiedel, UG-ÖEL mit KBR, KBI und KBM, Ansprechpartner FüGK, Fachberater des THW-OV Marktredwitz, Rettungsdienst mit ELRD sowie die Polizei